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Arthrose

Written by Montag, 18 April 2016 22:55

Die Arthrose beim Pferd ist, ebenso wie die Arthrose beim Menschen, eine degenerative Gelenkerkrankung. Es handelt sich dabei um den krankhaften Verschleiß der Gelenke. Sie gilt nach schulmedizinischer Meinung als nicht heilbar, therapiert werden in erster Linie die entstehenden Schmerzen, und es kann versucht werden, ein Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen oder zu stoppen. 

 

Als Arthrose wird eine degenerative Veränderung der Gelenke bezeichnet, die den Bewegungsablauf zunehmend stört. Sie entsteht in der Regel aus einer nicht ausgeheilten Arthritis, einer akuten Gelenkentzündung, die durch äußere, innere, infektiöse oder stoffwechselbedingte Einflüsse entsteht. „Wird die Arthritis nicht früh fachgerecht behandelt, geht sie schnell in ein chronisches, schwer heilbares Stadium – die Arthrose – über“, erklärt Dr. Thorben Schulze, Fachtierarzt der Pferdeklinik Burg Müggenhausen. „Es bilden sich Knochenwucherungen, zum Beispiel die arthrotische Hufgelenkschale.“ Die Veränderungen sind in allen Gelenken und allen Teilen eines Gelenks möglich. Der Gelenkknorpel löst sich zunehmend auf, verbunden mit Veränderungen des Knochens und der Weichteilgewebe des Gelenks. Knorpelschäden zeigen sich zum Beispiel durch absplitternde Knorpelstücke (Gelenkchips). Sie erzeugen bei Bewegung durch Druck oder Reibung Schmerzen. Die fehlende Knorpelpufferung führt dazu, dass sich das Gelenk entzündet und der unter dem Knorpel liegende Knochen angegriffen wird und wuchert. Oft entzündet sich durch die veränderte Belastung an den Gelenkrändern die Synovialmembran, die innere Schicht der Gelenk kapsel, die die Gelenkschmiere bildet. Klinisch werden fünf Arthrose-Formen unterschieden. Die erste Form kommt bei jungen Pferden vor, oft bei Rennpferden. Hier sind Gelenke mit hoher Beweglichkeit wie Karpalgelenk oder Fesselgelenk betroffen. Meist geht eine akute Entzündung den Gelenkveränderungen voraus. Bei der zweiten Form erkranken stark belastete Gelenke mit geringerer Beweglichkeit (zum Beispiel Krongelenkschale). Sie kommt vor allem bei älteren Tieren, aber auch bei jungen Turnierpferden vor. Die dritte Form beschreibt die typische altersbedingte Gelenkknorpelveränderung, die oft bei Sektionen verstorbener Pferde festgestellt wird. Zum vierten Typ zählen Veränderungen, die sich nach vorherigen Gelenkproblemen wie Frakturen zeigen. Die fünfte Form umfasst eine Auffaserung der Gelenkoberfläche der Kniescheibe, deren Entstehung noch nicht genau geklärt ist. Zu den bekanntesten Arthrosen gehören Spat, Schale und die Hufrollenerkrankung.

 

Hufrehe

Written by Montag, 18 April 2016 22:46

Wie macht man eine Freiheitsdressur richtig?

Worauf kommt es an und was muss man beachten?

Was benötige ich alles dazu und kann ich es meinem Pferd selber beibringen?

Solche und noch mehr Fragen zu diesem Thema wird sich bestimmt jeder schon mal gestellt haben. Vor allem, wenn man etwas Abwechslung in die Trainingseinheit bringen möchte. Bei den anderen ist alles so einfach und ich bekomme es nicht hin, bin nicht kreativ und habe keine Begabung; ist oft die negative Bewertung über sich selber und nehmen den Spass mit Pferden auch mal anders zu arbeiten.

Der Aufbau:

Das erste ist immer zuerst die Überlegungen:

  • Was möchte ich erreichen?
  • Was liegt meinem Pferd?
  • Was benötige ich alles?

Man sollte immer mit kleinen Sachen anfangen.

Zu Anfangs langt nur eine Stange, 1 Pferd und 1 Besitzer, RB usw. und der Wille.

Mit einer Stange kann man gute Konzentrationsarbeiten mit dem Pferd machen. Sie sind sehr anstrengend für das Pferd, aber dafür sehr effektiv. Man legt eine Stange auf den Boden und bleibt mit seinem Pferd vor der Stange stehen. Nun stellt man sich gegenüber seinem Pferd und verlangt von seinem Pferd in einzelnen Schritten langsam über die Stange zu gehen. Sprich: Vorwärts, das Pferd macht einen Huf zur Stange, Stehen: das Pferd muss stehen bleiben. Ihr werdet merken, dass euer Pferd sehr schnell mit Ablenkungen kommen wird. Die können sein:

  • schnell über die Stange zu gehen.
  • mit dem Strick spielen
  • hastig über die Stange hupfen (Überforderung)
  • rückwärts zu gehen
  • in der Gegend umschauen
  • usw.

Nicht die Geduld verlieren und immer eine positive Einstellung zur Arbeit und zum Pferd haben, sowie immer, aber auch immer belohnen.

Fotoreihe wird noch eingefügt.

lg SH